Die Herbstferien haben begonnen und es ist Zeit für eine erste Bilanz der U9. Nach dem letzten schwierigen Jahr als reine U8 in der F-Jugend war die Vorfreude groß, sind wir doch nun endlich die Älteren. Gleichzeitig hat das Trainerkollektiv beschlossen, die doch eher strikte Trennung des letzten Jahres aufzuheben und die Mannschaften durchlässiger zu gestalten. Auf dem Papier existieren zwar noch eine erste (im A-Pool) und eine zweite Mannschaft (im C-Pool), doch die Mannschaftseinteilung wird nun flexibler gehandhabt – insbesondere bei Turnieren und Freundschaftsspielen.

Der August begann sehr verheißungsvoll. Nach einem dritten Platz beim Blitzturnier in Zwenkau (2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen) gab es den ersten Turniersieg bei der SG Rotation (4 Siege, 1 Niederlage). Optimistisch gingen wir deswegen in das erste Pokalwochenende. Während die zweite Vertretung von Kickers Markkleeberg besiegt werden konnte, musste beim SV Schleußig der erste Dämpfer hingenommen werden und es war nur noch eine Mannschaft im Pokal vertreten. Und auch diese musste sich nach großem Kampf in der zweiten Runde dem TSV Böhlitz-Ehrenberg geschlagen geben. Somit findet  der Leipziger Cup ab dem Achtelfinale ohne die SG Olympia statt, da auch beide U8 Vertretungen ausschieden.


Im C-Pool begann die Saison mit zwei Siegen gegen die zweiten Vertretungen von Lipsia Eutritzsch und SV Panitzsch/Borsdorf. Leider mussten danach auch zwei unglückliche Niederlagen verkraftet werden, gegen aus unserer Sicht überharte Jungs von Tapfer und die Vertretung von Lok Engelsdorf. Insbesondere die letzte Niederlage war vermeidbar, konnten wir doch trotz bester Chancen das Tor nicht treffen.

Der Respekt vor dem A-Pool scheint in der F-Jugend besonders hoch zu sein, nur fünf Vereine meldeten hierfür. Und die Saison begann gleich mit dem Auswärtsspiel bei Lok Leipzig, dem haushohen Favoriten, dem wir nur wenig entgegen setzen konnten. Bis zu den Herbstferien haben die Jungs aus Probstheida alle ihre fünf Spiele zweistellig gewonnen – der sportliche Mehrwert scheint da etwas begrenzt. Im zweiten Spiel war die Eintracht Leipzig-Süd der Gegner. Eine Woche zuvor waren sie bereits für ein Testspiel an der Mühlwiese zu Gast. Mit einer etwas schwächeren Aufstellung waren wir leider deutlich unterlegen. Doch mit einer stärkeren Aufstellung wollten wir im Punktspiel Paroli bieten. Und es begann furios, nach zehn Minuten führten wir mit 3:0. Leider verloren wir danach den Spielfaden und mussten uns nach vierzig Minuten doch geschlagen geben. Erst gegen den SSV Markranstädt konnten wir den ersten Sieg im sechsten Spiel gegen eine Mannschaft aus dem A- oder B-Pool erzielen.

Durch das frühe Ausscheiden im Pokal und spielfreie Wochenenden hatten wir die Möglichkeit, auch Testspiele zu arrangieren. Neben dem schon oben erwähntem Spiel gegen Eintracht Leipzig-Süd, das wir leider verloren, konnten wir die anderen Testspiele gegen die C-Pool-Mannschaften Rotation Leipzig, Leipzig-Bienitz, Chemie Leipzig und den SSV Kulkwitz allesamt gewinnen.

Am Ende stehen acht Siege und sieben Niederlagen bei 76:58 Toren zu Buche. Insbesondere gegen stärkere Gegner müssen wir lernen, die Konzentration hochzuhalten und auch mal eine Führung zu verwalten. Doch viel wichtiger als Sieg oder Niederlage ist die Entwicklung der Mannschaft. Und diese ist durchaus positiv. Während Kampf und Laufeinsatz schon immer stimmten, nimmt inzwischen auch die Spielkultur zu. Flankenläufe und Pässe gehören inzwischen zum Standardrepertoire. Und auch die Durchlässigkeit zeigt erste positive Ergebnisse. Die Besseren lernen, den Lernenden zu vertrauen und die Lernenden zeigen eine gute Entwicklung. Vielleicht könnte man mit der Konzentration auf die stärksten Spieler kurzfristig einen größeren Erfolg erzielen, doch wir sind überzeugt davon, dass wir langfristig mit der jetzigen Strategie erfolgreicher sind.

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