Nach 4 Punkten aus zwei Spielen folgte nun ein richtungsweisendes Spiel gegen Wundertüte LFV Sachsen Leipzig. Die Mannschaft um "Starspielertrainer" Gugna startete ebenfalls mit vier Punkten und ist für Ihre offensiven Qualitäten bekannt.

In einer Anfangs temporeichen Partie versuchten beide Mannschaften das Zepter zu übernehmen. Olympia gelang dies, meist über Grupp, besser und so generierten sich auch die Chancen. Bereits nach wenigen Minuten war es dann eine Ecke, welche Schönherr zur verdienten Führung einnickte.

Danach weiter Olympia mit vielen Umschaltsituationen. Leider hierbei etwas schlampig in der Ausführung, so scheiterten Coordes, Grupp und Bardoux aus besten Positionen. Sachsen über 90 Minuten nur mit zwei Mitteln. Langholz und Erol Gugna. Der Spielmacher der Sachsen trat als einziger aus einem ansonsten planlosen Team hervor. Mit dem ersten Abschluss aus 25 Metern gelang den Sachsen dann der glückliche Anschluss. Der gute Olympiaschlussmann war hierbei durch einen Platzfehler machtlos. Generell war es beiden Mannschaften kaum möglich auf dem völlig verbrannten Platz zu spielen.

Die Phase nach der Trinkpause gehörte dann den Gastgebern, wenngleich keine nennenswerten Torchancen entstanden. Kurz vor der Pause Olympia dann wieder präsenter und sofort gefährlich. Bardoux Klasse im Umschaltspiel und in der Mitte ist Coordes frei, welcher nach kleinem Tänzchen, zum hochverdienten 2:1 aus Olympiasicht einschob.

Danach war Pause und bei Varnhorn war Schluss. Nach langer Verletzungspause ein ordentliches Comeback. Für ihn kam der überragend aufspielende Geiling ins Team, was systemische Veränderungen mit sich brachte. LFV in der zweiten Halbzeit mit dem besseren Start und mit zwei guten Chancen. Resch parierte aber souverän. Nach vorn ging auch einiges, aber die Chancenverwertung blieb heute ein Problem. Für mehr Tempo nach vorn kam dann nach gut einer Stunde Thal für Schönherr, doch kurz darauf erteilten Olympia zwei Rückschläge. Reichel und Martinez mussten mit Verdacht auf Bänderverletzungen im Knie raus. Stein rückte nach innen, Jallow kam ins Spiel und Schönherr kam zurück. Aufgrund einer Trinkpause und der Verletzungsunterbechungen kam es zu einer 7 Minütigen Nachspielzeit.

In dieser warf der LFV alles nach vorn und plötzlich rückte der, bis dahin tadellose Schiedsrichter in den Fokus. Resch pariert einen guten Konter des LFV und plötzlich zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt. Strafstoß für den LFV, nur keiner wusste warum. Auf Nachfrage nach dem Spiel sagte der Unparteiische, er hätte einen Kontakt zwischen Stein und seinem Gegenspieler - Achtung - gehört und deshalb Strafstoß gegeben.

Lustig soweit, wenngleich spielentscheidend und laut Aussage des "Gefoulten" der schönste Elfer, den er je geschunden hat. Bei der Ausführung der nächste Skandal. Der Ball knallt an die Latte, auf die Torlinie und in Reschs Arme. Sekunden später plötzlich Proteste des LFV. Der SR befragt seinen aussagenlosen SRA und plötzlich soll es Tor geben. Nun protestiert Olympia. Der SR fragt beide Mannschaften ob es Wiederholung geben soll. Der bereits dezimierte LFV wollte natürlich das Tor und so kam es dann auch. 2:2 Ausgleich.

In den restlichen Minuten nur noch der Unparteiische im Fokus. Treten hier, Beleidungen da, Erneut Gelb - Rot gegen den LFV und ein Foul an Grupp, welches in der letzten Minuten unstrittig Rot hätte geben müssen. Neben dem Strafraum hackt ein Verteidiger dem Außenbahnflitzer in die Wade, zieht von oben bis unten durch und sorgt für bleibende Erinnerungen bei Grupp. Wie man hier nur Gelb geben kann ist ein Rätsel. Doch damit nicht genug. Der anschließende Freistoß brachte den nächsten Aufreger. In der Mitte wird Kunath in bester Ringermanier umgerissen. Der Schiedsrichter schaute bei einem ruhenden Ball, leider nach eigener Aussage "nur auf den Ball" und so blieb der Pfiff, zum Wohl unstrittigsten Elfer des Jahres, aus.

Im Nachgang räumte der SR dann wenigstens, selbstreflektiert, eine schwache Leistung ein.
Für Olympia blieb dennoch nur ein Punkt und insgesamt drei Verletzte. Es bleibt zu hoffen, dass diese schnell genesen und in den beiden nächsten schweren Aufgaben zur Verfügung stehen.

Mit 5 Punkten aus drei Spielen steht Olympia II als Aufsteiger auf einem respektablen sechsten Platz und bleibt weiter ungeschlagen.

Es spielten: Resch, Stein, Kampf, Varnhorn (46. Geiling), Kunath, Grupp, Bardoux , Reichel (76. Jallow), Martinez, Coordes, Schönherr (73. Thal)
Im Kader: Gruner
Sport for Teams
Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen