Am Sonntag stand die Auswärtspartie in Großdeuben auf dem Plan. Das Team sollte aus der Vorsaison gewarnt sein, dass das keineswegs ein Selbstläufer wird, doch scheinbar wogen die personellen Ausfälle der Führungsspieler Kampf, Sillus, Neugebauer und Winkler zu schwer.

Olympia fand zwar gut über Außen ins Spiel, war aber zu ungenau im letzten Pass und somit weitestgehend ungefährlich. Großdeuben hingegen war von der ersten Sekunde an willig und motiviert, wenngleich körperlich manchmal am Rande des Erlaubten, worauf sich jedoch später auch einige Olympioniken gern einließen.

Großdeuben gelang es die Lücken in Olympias neu formierter Abwehr schnell zu finden und so konnten Sie früh zwei gute Torchancen generieren. Olympia hingegen zu pomadig und behäbig. Nach nur 17 Minuten war es dann geschehen. Olympia unkonzentriert und mal wieder mit einem Dribbling am eigenen 16er, Kuzören schießt und sein abgefälschter Ball landet zum verdienten 1:0 im Netz.

Auch danach hatte Olympia viel den Ball, kam aber nur selten zu konstruktivem und so musste es nach 32 Minuten ein berechtigter Strafstoß richten. Der schwach geschossene Ball rutscht dem Torhüter unter dem Arm durch und es steht 1:1, Torschütze Bardoux.

Mit der Hereinnahme von Kündiger kam nun etwas mehr Genauigkeit ins Olympiaspiel, doch außer einigen gefährlichen Ecken kam nichts zählbares heraus. Nach der Pause musste dann der angeschlagene Bardoux passen,es kam Ruge. Olympia weiter mit vielen Halbchancen und Torabschlüssen, ohne aber wirklich das Gefühl zu vermitteln heute gewinnen zu wollen. Zu sehr war man mit Meckereien und unnötigen Fouls beschäftigt, zu wenig miteinander gab es auf dem Platz. Die beste Chance hatte dann Großdeuben, als Schneider und seine Abwehr ein Abstimmungsproblem hatten und Reichel den Ball von der Linie kratzen muss. Die letzten Minuten Olympia druckvoll, aber nun kam auch noch ein etwas vogelwilder Schiedsrichter hinzu, der völlig seine Linie verloren hatte, sodass in der 90. Minute ein glasklarer Elfer verwehrt blieb.

Unterm Strich muss sich die Mannschaft aber vorwerfen lassen, mal wieder einen vermeintlich schwachen Gegner nicht ernst genommen zu haben und somit selbst an den fehlenden Punkten Schuld zu sein. Jetzt gilt es den Schalter schnellstmöglich umzulegen, denn am Wochenende geht es gegen den aktuellen Ligaprimus Großpösna, wo Olympia endlich mal nicht die Favoritenrolle inne hat. Mit einer Einstellung wie an diesem Wochenende wird dies jedoch ein echter Brocken und so bleibt nur die Hoffnung auf eine Reaktion.

Es spielten: Schneider, Doktor, Reichel, Schmahl, Axmann, Sonnekalb, Kunath (MK), Berger (34. Kündiger), Bardoux (46. Ruge), Thal, Höpel (73. Grupp)
Axa
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