Am drittletzten Spieltag der Hinrunde gastierte die Zweite bei der Drittvertretung des Roten Sterns. Auf dem Sportplatz der Sterne gab es seit der Saison 2014 nichts mehr für Olympiamannschaften zu holen und so reiste das Team trotz des sicheren Pokalsieges vor einigen Wochen gewarnt an.

Das Spiel lief früh gut an, konnte Eismann auf links doch sofort für Gefahr sorgen. Nur drei Minuten dauerte es, bis sein Gegenspieler ihn nur mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte. Die Pfeife des generell schwachen Unparteiischen blieb jedoch stumm. Doch nur 4 Minuten später. Wieder Eismann auf links zu schnell für seinen Gegner und so kann er unbedrängt im Strafraum quer spielen, wo Grupp mühelos einschiebt. 1:0 Olympia.

Nur drei Minuten später legte dann Neugebauer nach etwas glücklichem Dribbling nach und besorgte das vermeintlich beruhigende 2:0. Man sollte meinen es bahnte sich hier der nächste Kantersieg an, doch plötzlich stellte das Team die Faktoren Akkoratheit, Präzision und Konzentration ein und holte eigentlich bereits geschlagene Gastgeber zurück ins Spiel. Nach 20 Minuten sollte dies dann auch bestraft werden, als die Abstände bei einem Konter nicht passten und Reschs Rettungstat in den Füßen des Gegners landete, welcher ins leere Tor einschob.

Olympia danach wie ausgewechselt, hatte große Probleme die Sterne vom eigenen Tor wegzuhalten, vor Allem über Außen wankte der Favorit. Kurz vor der Pause hatte man dann Glück, dass die Pfeife des Schiedsrichters in einer, zumindest zweifelhaften, Szene stumm bleibt. Ein Strafstoßpfiff für die Sterne wäre sicher vertretbar gewesen. In der Halbzeit wechselte das Team zweimal. Der unglückliche Debütant Fülbier machte Platz für Ruge und Staak musste verletzungsbedingt passen, für ihn kam Bardoux. In der zweiten Halbzeit hatte sich das Team dann wieder etwas besser gefunden und konnte einige Chancen erspielen. Ruge scheiterte jedoch am Aluminium, Berger freistehend am Schlussmann und auch eine Ecke konnte gerade noch vom Keeper von der Linie gekratzt werden.

Die Sterne machten zunehmend auf und erspielten sich auch zwei Tormöglichkeiten. Ein Kopfball nach Freistoß landete dabei jedoch über dem Netz und einen Schnittstellenball konnte Resch im letzten Moment entschärfen. Olympia verpasste es in den letzten Minuten einen der zahlreichen Konter zur Entscheidung zu nutzen und so musste man in der Nachspielzeit nochmals tief durchatmen, als ein Volley der Gastgeber knapp über das Tor zischte.

Am Ende bleiben drei Punkte für Olympia und inzwischen 11 ungeschlagene Spiele in Folge. Diese Serie gilt es am Wochenende auszubauen um danach den Fokus auf den Pokalkracher zu richten.

Es spielten: Resch, Schmahl, Kampf (MK), Reichel, Staak (46. Bardoux), Eismann, Sillus, Winkler (64. Berger), Grupp, Fülbier (46. Ruge), Neugebauer
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