Am letzten Spieltag gastierte die Mannschaft bei den unangenehm zu bespielenden Wiederitzschern. In den letzten Vergleichen tat sich das Team schwer und in der Hinrunde konnte die Eintracht als Sieger vom Platz gehen.

Olympia, mal wieder ersatzgeschwächt, musste kurzfristig auch noch die Absage von Abwehrass Reichel verkraften, welcher aus persönlichen Gründen passen musste. Der angeschlagene U19 Akteur Varnhorn biss auf die Zähne und stellte sich zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

Olympia begann nervös und mit vielen Fehlern. Nach nur 2 Minuten war Wiederitzsch das erste Mal durch, Zapp konnte jedoch entschärfen. Doch nach nur fünf Minuten verliert Bardoux den Ball im Aufbau und kann den Fehler nur mit einem rüden Foul, kurz vorm 16er, korrigieren. Gelb und Freistoß. Dieser landet am Pfosten und ein Wiederitzscher kann zum 1:0 abstauben.

Nur zwei Minuten später. Wieder Ballverlust im Aufbau, wieder ein Laufduell und wieder ist ein Wiederitzscher griffiger und kann zum 2:0 einlochen. Sieben Minuten gespielt und Olympia am Boden. Kurz darauf hatte Zapp im Olympiator noch einen völligen Aussetzer, nach guter Parade setzt er dem Ball im weiter nach. Mehr als 20 Meter vor dem Tor steigt er dann hart gegen einen Gegner ein und sieht zu Recht gelb. Als dann auch noch Bardoux verletzt raus musste, schien Olympia mit dem Rücken an der Wand, doch scheinbar brauchte es all diese Rückschläge um wach zu werden, denn Olympia wurde nun besser. Erst scheitert Sonnekalb aus spitzem Winkel, dann Kunath freistehend mit dem Kopf. Olympia war jetzt da, wenngleich Wiederitzsch weiter gefährlich durch lange Bälle war.

Es dauerte bis zur 33. Spielminute, bis ein Heimverteidiger im Strafraum mit der Hand zum Ball geht und es Strafstoß gibt. Sonnekalb tritt an und verwandelt sicher. Olympia war zurück und sollte das Ergebnis noch vor der Pause egalisieren. Sonnekalbs Dribbling kann kurz vor dem Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß schiebt Eismann platziert und flach ins Torwarteck. 2:2 und die Meisterschaft war wieder möglich, wenngleich klar war, dass dazu drei Punkte benötigt werden, da Verfolger Großpösna parallel 4:0 führte.

Nach der Pause wollte Olympia das Momentum nutzen, doch wieder erlebte Wiederitzsch den besseren Start. Mehrmals konnten die Stürmer frei vor Zapp auftauchen, doch sie scheiterten an der Chancenverwertung. Bei Olympia wurden nun auch die Beine schwer und Eismann sowie Varnhorn hatten inzwischen mit Verletzungen zu kämpfen. Durch eine beiderseits sehr schwache Schiedsrichterleistung war die Partie in vielen Teilen leider überhart und selten sportlich attraktiv und fair. Nach rund einer Stunde war dann für Varnhorn Schluss. Staak kam und im Sturm ersetzte Coordes Schönherr. Olympia damit belebter aber weiter defensiv anfällig. Doch auch bei Wiederitzsch wurden die Lücken nun größer. Die Uhr tickte zunehmend runter und Olympia ging nun alles oder nichts. Fünf Minuten vor dem Ende geht dann Neugebauer rechts in den Strafraum und wird gelegt. Sonnekalb tritt erneut an, doch dem sonst so sicheren Schützen versagen die Nerven und Weinholtz kann halten. Olympia schien am Boden, die Meisterschaft weg.

Auch wenn fußballerisch im diesem letzten Spiel wenig ging, so muss man den Gästen eines lassen, der Kampfgeist war überragend und so sollte sich das Team auch belohnen. 89. Spielminute. Angriff über rechts, eine weite Flanke auf Neugebauer, der zu Coordes und der erzielt, mit seinem ersten Olympiator, den Treffer zur Meisterschaft. Der Olympiajubel kannte keine Grenzen, Axmann verletzte sich gar in der Jubeltraube.

Danach galt es noch 3 Minuten Nachspielzeit zu überstehen. Wiederitzsch bekam noch eine Ecke, doch dann war Schluss. Die Zweite holt einen zeitweise glücklichen Sieg in Wiederitzsch und belohnt sich für eine saustarke Saison. Die spontane Meisterfeier ging zum Teil bis in die Nacht und gibt einen Vorgeschmack auf die offizielle Meisterfeier am kommenden Samstag.

Die Zweite bedankt sich an dieser Stelle bei allen Fans, Sponsoren, Unterstützern, Vereinsfunktionären und vor Allem bei der U19, die durch regelmäßige Unterstützung einen großen Anteil am Erfolg hat!

Es spielten: Zapp, Kunath, Kampf (MK), Rieger, Axmann, Eismann, Bardoux (13. Varnhorn, 65. Staak), Neugebauer, Thal, Sonnekalb, Schönherr (63. Coordes)
Im Kader: Resch

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