Bevor wir uns mit dem sportlichen Geschehen auseinander setzen, ereilte uns kurz vor Anpfiff eine schockierende Nachricht. Der ehemalige Olympionike und jetzige SV Brehmer Leipzig e.V. Spieler, David Schmiedgen ist schwerst erkrankt und ringt aktuell im Krankenhaus um Besserung. Im Namen aller Olympioniken wünschen wir ihm und seinem Umfeld dabei alle Kraft dieser Welt, damit er als Sieger aus diesem wohl schwersten Kampf hervorgeht. Alles Gute Schmiedi! Fußball wurde natürlich auch gespielt. Olympia ging, vor Allem aufgrund der desaströsen Kadersituation (aktuell 13 nicht einsatzfähige Spieler) mit einer Rumpfelf in die Partie. Mit Leon Klein stand, wie häufig in der Vorsaison, ein U19 Akteur im Kader, was sich später noch als goldwert herausstellte.

Über 90 Minuten zeigte sich ein abgezocktes Brehmerteam , welches durch Spielbeobachtung eine gute taktische Marschroute hatte. In der ersten Halbzeit schaffte es Olympia aber die favorisierten Gastgeber auf Standards zu begrenzen, wenngleich diese extrem gefährlich waren. Nach vorn spielte es die Tympelelf häufig zu langsam und kompliziert, konnte aber durch Martinez und Kunath ebenfalls hochkarätige Chancen generieren.

Bis zur Halbzeit egalisierten sich so beide Mannschaften. Auf dem Papier standen 3 Topchancen für Brehmer, zwei für Olympia. In der Pause war dann Schluss für den stark angeschlagen ins Spiel gegangenen Eismann. Klein rückte nach und gab sein Pflichtspieldebüt im Herrenbereich. Aus der Pause heraus kamen beide Teams mit dem klaren Ziel den Führungstreffer erzielen zu wollen. Während Brehmer die besseren Chancen generierte, gehörte die Spielkontrolle Olympia. Als sich dann einmal der Brehmerverteidiger verschätzt, war Debütant Klein durch und vollstreckt eiskalt zum 0:1.

Brehmer weiter mit Chancen im Überfluss, aber erbärmlich in der Verwertung. Man merkte in der Chancenerarbeitung einfach die Abgezocktheit eines ehemaligen Stadtligisten, beim Abschluss die Unsicherheit eines Absteigers. Als sich dann nach gut einer Stunde Sauer bei einem langen Ball verschätzte, Resch einen Ausflug ins Grüne machte und Brehmerstürmer Kellner dankend zum 1:1 einlupfte, war das Ergebnis wieder leistungsgerecht. Danach beide Teams mit Chancen, Olympia vor Allem über Klein, Brehmer immer wieder über von Nordheim. Defensiv muss man Olympia eine gewisse Unsicherheit attestieren und so war es auch nicht verwunderlich, dass Brehmer einen der vielen Pingpong Bälle am Olympiastrafraum nutzte, um einen strammen Schuss ins Tor zu bringen. Jallow fälschte diesen unglücklich ab und der Favorit führte mit 2:1.

9 Minuten waren nach diesem Genickschlag noch zu gehen und Olympia hing in den Seilen wie ein getroffener Boxer. In der, aufgrund einer Verletzungsunterbrechung, sehr langen Nachspielzeit, stand der letzte Ball an. Einen Freistoß an der Mittellinie schlägt Torwart Resch in den 16er und dort steht Reichel perfekt um Olympia mit einem sehenswerten Tor für eine kämpferisch herausragende Leistung zu belohnen und einen Punkt auf das Tableau der Zweiten zu zaubern.

Für Olympia spielten:
Resch, Stein, Kampf, Sauer, Geiling (85. Gruner) , Sillus, Reichel, Kunath, Eismann (46. Klein), Coordes, Martinez (78. Jallow)


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