Spielbericht Bornaer SV - Olympia: 4:0

Dem Ergebnis nach ließen sich Rückschlüsse auf eine deutliche Unterlegenheit ableiten, doch weit gefehlt. Jeder kennt die Tage, wo offensiv einfach nichts gelingen will und am Ende noch Pech dazu kommt. Wahrscheinlich hätte die Mannschaft von Trainer Peter Tornow und André Kaldenhoff noch lange weiterspielen können und hätte doch kein Tor geschossen.


Borna – im letzten Jahr sportlich in die Landesliga aufgestiegen, auf den aber verzichtet wurde – war der erwartungsgemäß kompakte Gegner, der schnell und schnörkellos mit langen Bällen nach vorne agierte. Begünstigt durch die Knackpunkte, die letztlich den Unterschied ausgemacht haben, kam es zu einem schnellen Rückstand (9. Minute). Olympia mit zu schnellen und unnötigen Ballverlusten im Mittelfeld, zu langsamen Umschaltbewegungen und leichten Defizite bei der Durchsetzungsfähigkeit gegen die kräftigen Angreifer. Nach dem frühen Gegentor dauerte es einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Mitte der 1. Halbzeit gelang es dann aber zunehmend besser, das Spiel in die Bornaer Hälfte zu verlagern. Es folgten Ecken, Freistöße, Abschlüsse aus der Distanz, aber selbst beim Gestochere im Strafraum wollt der Ball den Weg ins gegnerische Tor nicht finden. Für die 2. Halbzeit galt die Devise, noch mehr ins Risiko zu gehen und Borna schon weit in deren Hälfte unter Druck zu setzen. So sollte der ersehnte Ausgleich her und zu Beginn der 2. Hälfte schien der Plan auch aufzugehen. Doch ob des risikoreicheren Spiels ergaben sich für Borna natürlich Räume und Kontergelegenheiten. Innerhalb weniger Minuten (zwischen der 46. und 54. Minute) musste der Plan angesichts dreier Gegentore über den Haufen geworfen werden, es stand 0:4. Dass es dabei blieb, lag an der super Einstellung der gesamten Mannschaft, an den oben beschriebenen Spielsituationen aus der ersten Halbzeit und an Moritz, der trotz leichter Verletzung einige klare Torchance vereiteln konnte. Absolut positiv ist zu vermerken, dass die Mannschaft keine Minute aufgegeben hat und stets versuchte spielerische Mittel zu finden. Die Partie war fair und wurde von einem aufmerksamen Schieri-Gespann geleitet. Jetzt gilt es in den nächsten Spielen das Momentum auf Olympia-Seite zu ziehen.

Es spielten: Moritz, Daniel, Lennart, Lorenz, Nicolo, Noah, Max, Franz, Anton V., Anton G., Martin, Niklas und Pol.


Axa
Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen