Pokalspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Schon oft haben die Underdogs gezeigt, dass sie es den höherklassigen Mannschaften schwer machen können, eine Runde weiter zu kommen. Beim Abschlusstraining am Tag vor dem Spiel waren sich alle Olympia-Spieler einig, dem FC Eilenburg am nächsten Tag einen harten Kampf bieten zu wollen. Allerdings musste Olympia bis zum Spiel vier krankheits- oder verletzungsbedingte Absagen verkraften. Die Trainer mussten somit umstellen und aus der Not eine Tugend machen.

Das Spiel startete rasant, beide Mannschaften verzichteten auf das übliche „Abtasten“. Eilenburg spielt mit drei Spitzen und setzte die Olympia-Defensive sofort unter Druck. Aber auch den Gastgebern gelang es, Nadelstiche zu setzen, auch wenn ernsthafte Abschlüsse noch fehlten. Als Olympia das Spiel immer mehr unter Kontrolle bringen konnte, fiel plötzlich das 0:1 für die Gäste. Wie so oft musste Olympia nun dem Rückstand hinterherlaufen. Eilenburg war jetzt natürlich oben auf und kam zu guten Chancen, während bei Olympia viele Bälle schon im Mittelfeld verloren gingen.
Jetzt ging es auf Seiten der Gastgeber erst einmal darum, die eigene Stabilität wiederzufinden. Eilenburg dagegen drückte weiter und erzielte nach einer halben Stunde das verdiente zweite Tor. Aber wer dachte, „das war´s“, hatte sich getäuscht. Jasper motivierte in bewährter Manier die Mannschaft und übernahm die Initiative. Mit großem Einsatz behauptete er den Ball im gegnerischen Strafraum, passte nach innen, wo dieser durch einen Abpraller zu Noah kam, der ihn über die Linie schob und somit kurz vor der Halbzeit den Anschluss erzielte.
Nachdem in der Pause ein paar Korrekturen vorgenommen worden waren, entwickelte sich in Durchgang zwei ein Spiel auf Augenhöhe zwischen beiden Mannschaften. Ein Klassenunterschied war nicht erkennbar, das Spiel stand auf Messers Schneide. Beide Mannschaften kamen noch zu guten Einschussmöglichkeiten, trotzdem blieb es lange beim 1:2. Als sich alle schon mit dem 1:2 abgefunden zu haben schienen, gab es noch einmal einen Standard von links außen für Olympia. Der Ball wurde länger und länger und Jasper stieg hoch und netzte praktisch mit dem Schlusspfiff den 2:2-Ausgleich ein. Was für eine kämpferische Leistung der Olympia-Spieler!
In der Verlängerung wurde es hektisch. Nach einem taktischen Foul von Jasper und der darauffolgenden Gelb-Roten-Karte musste Olympia die letzten 15 Minuten in Unterzahl spielen. Nun war das Spiel vom Kampf geprägt, in dem Eilenburg aber deutlich frischer wirkte als die Gastgeber. Es machte sich bemerkbar, dass Olympia keine Wechseloptionen mehr hatte und das Elfmeterschießen herbeisehnte. Als man kurz davor war, dieses zu erreichen, fiel, in einer Situation, die eine Kopie des Treffers zum 2:2 hätte sein können, doch noch das 2:3 für die Gäste. 
Trotz großer kämpferischer Leistung musste Olympia die Eilenburger somit eine Runde weiter ziehen lassen. Nach kurzer Enttäuschung waren aber alle Olympia-Spieler stolz, aus einer schier aussichtslosten Situation dann doch ein klasse Spiel gemacht zu haben. Obwohl natürlich die Mannschaft der Star ist, geht heute ein besonderes Lob an Moritz, der eine super Leistung gezeigt hat. Weiter so, Männer. Respekt!

Es spielten: Till, Moritz, Jasper, Daniel, Nicolo, Konrad, Max, Noah, Niklas, Juli, Nici, Martin und Ilias. Lennart und Anton unterstützten.


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