Nach makellosem Saisonstart (6 Spiele, 6 Siege) stand für die U12 I nun das Heimspiel gegen die D-Juniorinnen von RB Leipzig an. Olympia-Coach Michael Fritzsche erinnerte seine Jungs vor dem Spiel noch einmal daran, sich nicht vom prominenten Namen des Gegners oder der Tatsache, gegen eine reine Mädchenmannschaft zu spielen, einschüchtern zu lassen. Die Olympia-Spieler setzten die Anweisungen des Trainers von der ersten Minute an gut um und waren, trotz körperlicher Nachteile gegenüber den ein Jahr älteren Gegenspielerinnen, die spielbestimmende Mannschaft.

Es dauerte nur 10 Minuten, bis die Heimmannschaft nach flacher Hereingabe und gutem Abschluss in die untere linke Ecke des Tors erstmalig in Führung ging. Die Gäste dagegen blieben auch nach dem Gegentor offensiv harmlos und konnten bis zur Halbzeit kaum einen Torschuss verbuchen, so dass es mit der 1:0-Führung für Olympia in die Pause ging. Das Olympia-Trainerteam zeigte sich zufrieden mit der Leistung in den ersten 30 Minuten, insbesondere die Defensivarbeit wusste zu überzeugen. Dennoch war allen bewusst, dass man sich auf einer 1:0 Führung nicht ausruhen darf, und so ging es mit gleichbleibendem Elan in die zweite Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff bot sich das gleiche Bild wie vor der Pause: RB Leipzig stand tief und spekulierte auf Konter, Olympia dagegen ließ den Ball laufen und suchte die Lücke in der gegnerischen Verteidigung. Diese wollte sich aber trotz mitunter erstklassiger Kombinationen in der gegnerischen Hälfte nicht finden lassen und so kam es, wie es kommen musste, und den Gästen gelang in der 51. Minute völlig entgegen des Spielverlaufs der Ausgleich. Dem Tor vorausgegangen war ein Abstimmungsproblem zwischen Torwart und Verteidigung, was das Ganze umso ärgerlicher für Olympia machte, hatte man doch das ganze Spiel über kaum etwas zugelassen und nun dem Gegner den Ausgleich quasi "geschenkt". Die RB-Mädels bekamen durch den Treffer natürlich Aufwind und waren nun drauf und dran, sogar noch die Führung zu erzielen. Es war beiden Mannschaften anzumerken, dass sie sich nicht mit dem Unentschieden zufriedengeben wollten, und so kam es auf beiden Seiten noch zu einigen guten Chancen auf den Siegtreffer.

Letztendlich blieb es beim 1:1 Unentschieden, mit welchem die RB-Spielerinnen sicherlich besser leben konnten als die Olympia-Jungs, für die es sich nach dem ärgerlichen Gegentor eher wie eine Niederlage anfühlte. Trainer Michael Fritzsche hatte dennoch 50 starke Minuten seiner Jungs gesehen und wünschte sich dementsprechend von ihnen, erhobenen Hauptes und eines Tabellenführers würdig das Unentschieden zu akzeptieren und aus den gemachten Fehlern zu lernen.

Es spielten: Kolja, Fabian B., Fabian E., Jonas, Maximilian, Gustav, Colin, Noah, Levon, Henry

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