Ein großes Kleinfeld und sieben Feldspieler - das erwartet uns eigentlich erst in der D-Jugend in zweieinhalb Jahren. Doch die Veranstalter von Lok Glauchau wählten dieses Format für ihren Pfingstcup. Bei bestem Fußballwetter (nicht zu warm und trocken) trafen wir uns in der Muldenstadt und hatten einen langen Tag vor uns. Gleich im ersten Spiel wartete mit dem VfB Auerbach ein guter Gegner auf uns und wir mussten uns in dem ungewohnten Format und dem großen Feld erst einmal finden. Leider mussten wir das 0:1 durch den späteren Torschützenkönig und bestem Spieler des Turniers hinnehmen. Doch schließlich konnten wir durch eine gute Einzelleistung ausgleichen und starteten mit einem guten 1:1 ins Turnier.

Im zweiten Spiel wartete die Vertretung des Gastgebers von Lok Glauchau. Wir konnten nur wenig Struktur in unser Spiel bringen und setzten zu sehr auf Einzelaktionen. Da Glauchau auch noch beim einzigen gefährlichen Angriff das Tor des Spiels erzielen konnte, verloren wir unerwartet und unnötig mit 0:1.

Die nächsten zwei Gegner FC Altenburg und Sportfreunde Chemnitz-Süd waren vor allem mit Spielern des jüngeren Jahrgangs vertreten. Vor allem gegen Altenburg konnten wir unsere körperliche Überlegenheit dann auch in Tore ummünzen und gewannen 3:0. Gegen die Chemnitzer benötigten wir trotz bester Chancen allerdings einen Handelfmeter und einen Freistoß, um mit 2:0 zu gewinnen.

Das nächste Gruppenspiel gegen den zu diesem Zeitpunkt in der Gruppe führenden SV Falkensee-Finkenkrug sollte unser bestes Spiel werden. Wir verschoben gut, kämpften und hatten auch gute Chancen. Es wurde nach hinten gearbeitet und nach vorn gespielt. Nach guter Flanke landete unser Kopfball im Tor - wir waren wieder im Rennen. Doch nun musste auch im nächsten Spiel gegen Eintracht Leipzig-Süd nachgelegt werden. Der Gegner war mit einer leicht verstärkten F2 angereist und hatte keine Wechselspieler dabei. Dafür war es sehr beeindruckend, wie sie bisher auftraten und auch gegen uns noch Kräfte mobilisieren konnten. Doch am Ende hatten wir noch mehr Benzin im Tank und gewannen mit 2:0.

Das letzte Vorrundenspiel gegen den SC Staaken sollte das schwerste werden. Die Berliner hatten bisher lediglich gegen Falkensee-Finkenkrug verloren und den Rest relativ souverän gewonnen. Leider mussten wir bereits in der ersten Minute einen unhaltbaren Freistoßtreffer hinnehmen. Danach gaben wir nochmal alles und hatten auch noch kleinere Halbchancen. Doch insgesamt reichte es nicht, um den Bock umzustoßen. So verloren wir etwas unglücklich mit 0:1 und die Enttäuschung nach dem vierten Platz (bei einem Sieg wäre es der zweite und damit das Halbfinale gewesen) war groß. Doch ein besseres Resultat in der Vorrundengruppe wurde vor allem gegen Lok Glauchau vergeben und nicht gegen die starken Gegner.

Im Spiel um Platz 7 wollten wir gegen Einheit Bad Berka noch einmal alles geben. Doch wir machten kein gutes Spiel und ließen uns vom Kampf des Gegners aus dem Konzept bringen. Am Ende hieß es 0:2 und die Köpfe sanken merklich. Doch insgesamt betrachtet hat sich die Mannschaft bravourös geschlagen und landete auf Platz 8.
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